Dürfen Hunde Weintrauben essen?

Nicht füttern

Nein, Weintrauben und Rosinen sind für Hunde giftig und können akutes Nierenversagen auslösen. Es gibt keine sichere Menge — schon wenige Trauben oder Rosinen können je nach Hund lebensbedrohlich sein. Hat dein Hund Trauben oder Rosinen gefressen, ruf sofort in einer Tierarztpraxis an.

Im Ernstfall: Hat dein Hund davon gefressen, zögere nicht — ruf sofort deine Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst an. Nimm Menge und Zeitpunkt der Aufnahme mit ins Gespräch.

Was du wissen musst

Der genaue Wirkmechanismus ist nicht abschließend geklärt; als wahrscheinlichste Ursache gilt heute die in Trauben enthaltene Weinsäure (Kaliumbitartrat), die bei Hunden die Nierentubuli schädigt. Die Empfindlichkeit ist individuell extrem unterschiedlich, deshalb lässt sich keine unbedenkliche Dosis angeben — Rosinen sind wegen der Konzentration noch gefährlicher als frische Trauben. Erste Symptome wie Erbrechen und Durchfall treten oft innerhalb weniger Stunden auf, das akute Nierenversagen folgt typischerweise nach 24–72 Stunden. Wird der Hund innerhalb der ersten Stunden vorgestellt, kann die Tierarztpraxis Erbrechen auslösen und mit Aktivkohle und Infusionen die Nieren schützen. Warte nicht auf Symptome: Jede Aufnahme von Weintrauben oder Rosinen ist ein Fall für den sofortigen Anruf beim Tierarzt oder Notdienst.

Mögliche Symptome: Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Mattigkeit, vermehrtes Trinken, vermindertes oder ausbleibendes Urinieren, Zittern, Kollaps

Quellen: tierschutz.vdh.de · confidu.com · agila.de · Stand: 2026-07-06. Diese Seite ersetzt keine tierärztliche Beratung.

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